Der Winterblues! So kommst du gestärkt durch die dunkle Jahreszeit
- connectdome
- 14. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Kennt ihr das auch? Sobald die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, schleicht sich eine gewisse Melancholie ein. Der sogenannte Winterblues – ein Phänomen, das viele von uns betrifft.
Doch was steckt dahinter?
Und vor allem: Wie kommen wir gestärkt durch diese Zeit?
Ich möchte heute mit euch darüber sprechen, wie wir den Winterblues nicht nur bekämpfen, sondern auch positiv nutzen können.
Warum der Winter auf die Stimmung drückt
Der Winter bringt nicht nur Kälte, sondern auch Dunkelheit mit sich. Die Sonne zeigt sich seltener, und genau das hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Weniger Tageslicht bedeutet auch weniger Vitamin D, das wichtig für unsere Stimmung ist. Unser Körper produziert weniger Serotonin – das sogenannte Glückshormon – und gleichzeitig mehr Melatonin, das uns müde und träge macht. Kein Wunder also, dass wir uns schlapp und antriebslos fühlen.
Aber ist der Winter wirklich unser Feind? Oder liegt darin vielleicht sogar eine Chance? Ich glaube, es kommt darauf an, wie wir diese Zeit für uns nutzen.
Slow Living im Winter – die Kunst des bewussten Rückzugs

Der Winter zwingt uns zur Ruhe und das ist gar nicht so schlecht. In unserer schnelllebigen Welt vergessen wir oft, wie wichtig es ist, zurückzuschalten. Die Natur macht es uns vor: Im Winter ziehen sich viele Tiere zurück, Pflanzen ruhen, um im Frühling wieder in voller Pracht zu erblühen.
Warum also nicht auch wir?
Slow Living heißt das Zauberwort. Statt gegen die trägen Tage anzukämpfen, sollten wir sie nutzen, um uns auf uns selbst zu besinnen. Gönn dir bewusst Pausen. Lies ein gutes Buch, mach es dir mit einer Tasse Tee gemütlich oder starte eine neue kreative Leidenschaft. Der Winter bietet uns die perfekte Gelegenheit, innerlich aufzutanken.
Licht und Bewegung – kleine Helfer mit großer Wirkung

So gemütlich es auch ist, sich im Warmen einzukuscheln, vergiss nicht, dass Tageslicht und Bewegung wahre Wunder wirken können. Schon ein kurzer Spaziergang im Freien kann Wunder wirken. Selbst wenn die Sonne nicht scheint, tut das Tageslicht unserem Körper gut. Kombiniere das am besten mit etwas Bewegung, um deinen Kreislauf in Schwung zu bringen.
Wenn du keine Zeit für ausgedehnte Spaziergänge hast, kannst du auch eine Tageslichtlampe verwenden. Diese simuliert Sonnenlicht und hilft dabei, deine Stimmung zu heben.
Selfcare ist kein Luxus, sondern ein Muss

Im Winter ist es besonders wichtig, gut auf sich selbst zu achten. Dazu gehört mehr als nur ein Schaumbad oder eine Gesichtsmaske (auch wenn das natürlich dazugehören darf!). Es geht darum, deinen körperlichen und emotionalen Bedürfnissen Raum zu geben.
Hör auf deine Signale.
Fühlst du dich erschöpft? Dann ruhe dich aus.
Hast du das Gefühl, dass dir der soziale Kontakt fehlt?
Dann triff dich mit Freunden oder ruf jemanden an. Sei liebevoll zu dir selbst, der Winter ist keine Zeit, um sich unter Druck zu setzen.
Winterblues als Einladung zur Reflexion

Der Winterblues muss nichts Negatives sein. Vielleicht ist er eine Einladung, das Jahr zu reflektieren, zu sehen, was gut gelaufen ist, und wo wir Veränderungen anstreben. Nutze die Zeit, um deine Ziele für das kommende Jahr zu setzen. Aber sei dabei realistisch und geduldig mit dir selbst. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, dich weiterzuentwickeln.
Fazit: Akzeptieren statt bekämpfen

Der Winterblues gehört zum Leben dazu, wie das wechselnde Wetter oder die Jahreszeiten selbst. Wir müssen ihn nicht verteufeln. Vielmehr dürfen wir lernen, ihn als Teil des Lebens zu akzeptieren und zu erkennen, dass auch diese Phase wichtig ist.
Also, kuschelt euch ein, zündet eine Kerze an und macht das Beste aus der kalten Jahreszeit. Der Winterblues ist vielleicht gar kein Feind, sondern ein stiller Freund, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, ab und zu einen Gang runterzuschalten.
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